Zu Fuß gehen in Stuttgart – eine tägliche Herausforderung!

In Stuttgart kommen die Belange der Zu-Fuß-Gehenden zu kurz. Ich meine  Berufs- und Alltagsfußgänger, die meiner Beobachtung nach erfreulicherweise immer mehr werden. Menschen, die ihre täglichen Wege zur Arbeit, zum Einkaufen, in die Schule, zur Uni etc. zu Fuß bewältigen, die sicher und zügig von A nach B kommen wollen. Die dies tun, weil sie sich bewegen wollen, weil sie kein Auto nutzen wollen, weil sie der Umwelt etwas Gutes tun wollen, weil man beim Gehen die Gedanken laufen lassen kann,  weil zu Fuß gehen unheimlich Spaß machen kann, weils sogar oft schneller geht, als mit dem Auto – das Thema Parkplatzsuche fällt ja zu Glück weg –  und, und, und …. Das Thema Fahrrad fahren ist in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen, das Zu-Fuß-Gehen bisher nicht.

Es gibt seit kurzem das Verkehrsentwicklungskonzept 2030 der Stadt Stuttgart – heißt die Zahl, dass man sich rund 15 Jahre Zeit lassen will für Verbesserungen!? -, in dem auch die Fußgänger ganz prima berücksichtigt werden sollen.

Dabei würde es im ersten Schrittt durchaus genügen, wenn sich alle VerkehrsteilnehmerInnen an die Straßenverkehrsordnung halten würden – und wenn dies von Ordnungshütern und Strafzettelschreibern auch überwacht werden würde, wäre das schon mehr als die halbe Miete. Denn Gewehwege sind selten das ureigene und ausschließliche Terrain der Fußgänger.

Was man als Fußgängerin so auf Gehwegen, an Kreuzungen, an Zebrastreifen, Ampeln um Straßenecken herum so für Hindernisse  überwinden muss, wo man sich am besten nur noch mit Feinstaubmaske bewegt, soll auf dieser Seite dokumentiert werden.

Im Juli 2016 hat sich in Stuttgart eine Regionalgruppe von FUSS e.V. gegründet. Dieser Blog berichtet seither auch über die Treffen und Aktivitäten von FUSS e.V. – Gruppe Stuttgart.