Das Parkraummanagement in meiner Umgebung

Seit 1. Juni 2016 wurde unter anderem auch in Stuttgart Mitte das Parkraummanagement eingeführt. Dies bedeutet, es gibt nirgends mehr kostenlose Parkplätze. Anwohner mit Anwohner-Parkausweis für ihr Gebiet dürfen parken sowie Autofahrer ohne Anwohnerparkausweis, sofern sie einen Parkschein gelöst haben. Die Zeiten des kostenlosen Dauerparkens von Autofahrern von auswärts oder aus anderen Stadtteilen sind damit vorbei.

Es ist eine andere (Park-)welt, durch die ich mich morgens und tagsüber nun bewege! Es funktioniert! Mit der Einschränkung: Es funkioniert tagsüber und in dem Gebiet, in dem ich morgens zu Fuß unterwetgs bin – Es wimmelt nur so von Parklücken, wo vorher die PKWs Stoßstange an Stoßstange – auch um sämtliche Kurven – standen. Es ist Platz und Luft auch für Radfahrer, Füßgänger, Kinderwägen und Rollstuhfahrer! Es ist eine völlig andere Geh-Atmosphäre. Jetzt merke ich noch mehr, wie unwohl ich mich zwischen diesen eng geparkten PKWs gefühlt habe als Fußgängerin.

Ein paar Beispielbilder:

 

 

Und, meine Lieblingskreuzung am Urbansplatz, ist nicht mehr wiederzuerkennen:

 

Zur Erinnerung, das sah dort früher so aus:

 

Mein Fazit für die in den Bildern gezeigten Wera- und Urbanstraße: Das Parkraummanagement funktioniert  – Anwohner finden tagsüber zumindest freie Parkplätze – und: Es trägt bei zu einem deutlich besseren Klima  für ALLE Verkehrsteilnehmer, auch für FußgängerInnen. Von der Sicherheit, dank besserer Sicht mal ganz abgesehen!

Wie es in anderen Stadtgebieten funktioniert – oder eben nicht – hängt sehr davon ab, ob die Straßenzüge mehrheitlich von Auswärtigen genutzt wurden oder ob sich mehr Anwohner den Parkraum teilen müssen. Dort, wo mehr Anwohner  die Parkplätze nutzen, ergibt sich ein anderes Bild, vor allem Nachts. Da kommen die, die nach Auswärts pendeln, nach Hause und finden nach wie vor oft keinen legalen Parkplatz. Auf der Seite der BI Neckartor ist dazu ein guter Artikel erschienen:

Parkraummanagement: Eine Bilanz

Unterm Strich bleibt es bei der für mich immer gleichen Frage: Braucht man wirklich ein eigenes Auto, wenn man mitten in der Stadt lebt?

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