Verpackte Falschparker und Tüte Gemischtes

Da gehts wohl noch mehr Leuten in der Stadt wie mir :-). Eine besonders schöne Aktion in der Nacht vom 18. auf den 19.12.2017 im Stuttgarter Süden, begleitet von einer herausragenden Pressearbeit – Glückwunsch, liebe KollegInnen!

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Anwohner verpackten aus Protest falsch parkende Autos in Stuttgart – mit einer eindeutigen Botschaft.

Die Botschaften richten sich mit dem Text: „Kannste so parken, ist dann halt Scheiße“ an FalschparkerInnen, die zu Fuß Gehenden und Rad Fahrenden in rücksichtsloser Weise das Leben schwer machen. Wie immer trifft ein solches Verhalten immer die gleichen besonders hart: Kinder, Bewegungs- und Seheingeschränkte, Leute mit Rollis, Koffern etc..

Die Meldung ging geradezu um die Welt. Für mich ein Zeichen, dass sich die Probleme ähneln in den Städten, und das die Zeit reif ist für eine Neuverteilung des öffentlichen Raums. Vor dem Hintergrund von Luftverschmutzung und Dauerstau in Städten schon lange überfällig.

Eine bisherige Reaktion der Stadt Stuttgart durch ihren Sprecher auf Twitter:

„Der Kessel bietet wenig Platz für Autos….“

Was bitte schön, hat die Kessellage mit der Tatsache der zu vielen Autos zu tun? Läge Stuttgart nicht im Kessel würde wie durch ein Wunder der Parkraum ausreichen?

Weiter:

„…..Daher hat die Stadt das Parkraummanagement eingeführt. Die Abschaffung des kostenlosen Parkens hat die Situation in der Innenstadt gerade tagsüber erheblich entspannt“

Ach ja?

Nun. Ich bin hauptsächlich tagsüber in der Stadt unterwegs. Alltag sind die folgenden Situationen. Anmerkung vorweg: ich lichte nicht alles  ab, was mir begegnet – täte ich es, käme ich nie pünktlich dahin, wohin ich unterwegs bin.

Noch eine Bemerkung zu Herrn Matis‘ Statement:

Wenn die KollegInnen, die in der Stadt Strafzettel verteilen, ausreichen würden, dürfte es Bilder wie die folgenden nicht geben. Die noch einzustellenden KollegInnen, die auch abschleppen lassen können, werden übrigens nicht von alleine tätig werden. Sie müssen – von wem? – gerufen werden. Tja.

Aber nun, lass Bilder sprechen. Meine Bilder entstehen übrigens überwiegend in Stuttgart Mitte und Ost. Da kann man StrafzettelelschreiberInnen mit der Lupe suchen:

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Besondere Highlights sind für mich, wenn Stadt und Land zeigen, wie wurscht ihr die Zu Fuß Gehenden sind:

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Hinter dem Wagen versteckt sich der Gehweg: auch so schon blöd genug

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Mein absoluter Liebling, in immer wieder neuen Variationen:

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Justizfahrzeuge vor dem Gericht in der Olgastraße – auch der Behindertenparkplatz wird hemmungslos integriert

 

Und der war einfach nur lustig – wenn auch im Weg:

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