FUSS e.V.-Ortstermin im Stuttgarter Süden

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Auf Anfrage von Herrn Raiko Grieb, Bezirksvorsteher Stuttgart Süd, wird die FUSS e.V.-Gruppe Stuttgart die Fußverkehr-Situation auf dem Streckenabschnitt Erwin-Schöttle-Platz bis Marienplatz unter die Lupe nehmen. Im Anschluss daran wird ein Bericht erstellt. Herr Grieb bittet um Vorschläge, wie dort die schwierige Situation für FußgängerInnen verbessert werden könnte.

Im beschrieben Gebiet ist es für FußgängerInnen schwierig die Fahrrad-Hauptroute zu queren. Gehwege sind häufig zugeparkt. Eine hohe Verkehrsdichte (Fahrräder und Autos) machen das Zufußgehen dort unattraktiv.

Termin und Treffpunkt der Ortsbegehung:

Samstag, 29.10.2016, 11.00 Uhr, am Erwin-Schöttle-Platz, Haupteingang Matthäuskirche (gegenüber altem Feuerwehrhaus).

Kontakt zur Gruppe: stuttgart(at)fuss-ev.de

Hier gehts zum Fachverband Fußverkehr Deutschland

Rechtes Seine-Ufer wird Fußgängerpromenade!

Ach, Paris….von einer Bürgermeisterin und einem Gemeinderat, wie Du sie hast, kann man hier nur träumen!

„Das rechte Seine-Ufer im Zentrum von Paris wird künftig alleine Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sein. Der Stadtrat der französischen Hauptstadt stimmte am Montag für die dauerhafte Umwandlung der Verkehrsachse in eine Promenade. Seit dem Sommer war die Straße auf der Höhe vom Louvre bis zum Rathaus für Autos und Motorroller bereits provisorisch gesperrt…..“

Rechtes Seine-Ufer wird Fußgängerpromenade

Jo Bauer zum Thema „Luft“ in den oberen und unteren Schichten

Immer wieder wunderbar zu lesen, die Depeschen von Jo Bauer, DEM Stuttgarter Fußgänger schlechthin. Hier der Beginn der 1670. Depesche vom Dienstag, den 30.08.2016:

Luft

„Wir haben nicht viele Möglichkeiten, die heißen Augusttage in dieser Stadt unversehrt zu überleben. Der Stuttgart-Kessel ist noch schlimmer als sonst mit Autoabgasen und dem Dreck einer vorgetäuschten Verkehrspolitik vergiftet. Das devote Umweltgepupse der Grünen, hin und wieder mit der heißen Luft einer Fahrradpumpe angereichert, taugt für eine Schmierenkomödie. Den Drehbuchstoff liefern die Peinlichkeiten bei der Diskussion über ein Fahrverbot in Stuttgart.

Hier gehts zur ganzen Depesche

Wenn die SSB baut…

Heute wollte ich mal eben von der Werastraße Ende / Olgastraße Anfang kommend runter zum Olgaeck, da über die Kreuzung – die B 27 querend – auf der anderen Seite die Olgastraße weiter. Hatte da schnell etwas zu erledigen. Ich komme an die Kreuzung und stelle fest: es gibt keinen Weg auf die andere Seite – KEINEN. Auf die Bahnsteige übrigens auch nicht.

 

Die SSB hat da eine riesige Baustelle eröffnet. Und schreibt dazu nichts, aber auch gar nichts, auf ihrer Homepage. Also hab ich auch keine Ahnung, wie lange diese Baustelle so bleibt.

Umwege von einem Kilometer sind für Fußgänger kein Klacks, vor allem nicht für solche, die Mobilitätseingeschränkt sind.

Ich für meinen Teil hab umdisponiert und meine Erledigung auf Eis gelegt. Und der SSB geschrieben. Mal schauen was da – wenn überhaupt – als Antwort kommt.

 

 

Nächste Termine der FUSS e.V. – Gruppe Stuttgart

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Bei der Gründungsveranstaltung der FUSS e.V. – Gruppe Stuttgart wurden Folgetermine beschlossen:

Mittwoch, 12.10.2016, 19.30 Uhr

Mittwoch, 07.12.2016, 19.30 Uhr

im Gemeindehaus der Ev. Friedensgemeinde, Schubartstraße 14, 70190 Stuttgart

Der Weg dahin

Wir freuen uns über alle, die etwas zur Verbesserung der Situation für FußgängerInnen beitragen wollen – oder die einfach mal vorbeischauen wollen.

Kontakt zur Gruppe: stuttgart(at)fuss-ev.de

„Baustellensicherung“

Folgende Situation erlebt am 25.07.2016 in der Werstraße Höhe Nummer 14. Zu der dort bereits bestehenden Haus-Baustelle gesellten sich in zweiter Reihe Kanalarbeiten. Insgesamt waren so 1,5 Spuren  der Werastraße den ganzen Tag blockiert. Abgesichert wurde nahezu nichts, der Verkehr regelte sich selbst. Was dazu führte, dass der Gehweg auf dieser Höhe zur 2. Fahrspur wurde. Ohne Absicherung, ohne Rücksicht auf Fußgänger. Auf Anfrage teilten die Kanalarbeiter mit, die Stadt Stuttgart hätte die Arbeiten inklusive der „Absicherungen“ genau so genehmigt.

Der weiße Transporter ist der der Kanalarbeiter und steht. Somit ist nicht einmal mehr 1 Spur der Werastraße richtig frei. Der Verkehr verlagert sich so mit auf den Gehweg.

 

Der LKW war komplett auf dem Gehweg, ich war nur zu langsam….

Alltagsimpressionen auf dem Gehweg

Die folgenden Bilder wurden alle innerhalb eines Tages auf dem Weg zur Arbeit – knapp 1 km – und wieder zurück  – noch mal 1 km – aufgenommen. Wäre es nicht wunderbar, wenn die bereits bestehenden Regeln der Straßenverkehrsordnung eingehalten würden? Aber Polizisten, die solche Verstöße sehr wohl sehen, machen: Nichts.

Und wo die verstärkt laufenden KnöllchenschreiberInnen sein sollen? Ich weiß es nicht.

 

 

Kinderwagen, Rollstuhlfahrer haben einfach mal Pech gehabt….